Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg

Ihr Weg zur Teilnahme

Sie sind von unserem Konzept überzeugt und wollen Teil der Lehr:werkstatt werden? Dann sollten Sie sich über unser Matchingtool bewerben!

Wie Sie sich bewerben

Das Matchingtool

Die wichtigste Grundvoraussetzung für Tandems, die im Schulalltag gut zusammenarbeiten und harmonieren sollen, ist eine gelungene Zusammenstellung der Partner/innen und dass die Chemie zwischen Ihnen und Ihrem/r Lehr:werker/in stimmt. Grundsätzliche Erwartungen sollten übereinstimmen oder zumindest klar thematisiert werden. Dann kann in einem Tandem zusammen gedacht, gemeinsam gewagt und Neues gelernt werden.
In der Lehr:werkstatt unterstützen wir diesen Prozess des Zusammenfindens und Zusammenwachsens und haben das Matchingtool der Lehr:werkstatt dafür entwickelt. Zusammen mit unserem Partner Chemistree bringen wir die Richtigen zusammen.

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Die Online-Registrierung

Zur Bewerbung gelangen Sie über die linke Kachel weiter oben, woraufhin der Zugang zur Registrierung ausgewählt werden kann. Sie erhalten im Anschluss eine Mail mit einem Bestätigungslink. Sobald dieser angeklickt wurde, können Sie sich im Matchingtool einloggen und den Fragebogen für Ihre Schulart ausfüllen.

Über den Login (rechte Kachel oben) können Sie sich bis zum Ende des Bewerbungszeitraums erneut in den Fragebogen einloggen und Antworten abändern. Außerdem können Sie sich gerne schon einmal in unserem Matchingtool umsehen. Alle Neuigkeiten, die Sie auch per Mail erhalten, sind dort unter den News gesammelt und es ist ein Profil gestaltbar. Sollten Sie einen Tandemvorschlag erhalten, kann dieser Sie gleich besser kennenlernen.

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Der Online-Fragebogen

Sie geben neben den Kontaktdaten, Ihren Fächern und Ihrer Schulart auch Ihre Interessen sowie Erwartungen an die Zusammenarbeit im Tandem an. Alle Angaben werden vertraulich behandelt. Dabei gibt es kein Richtig oder Falsch.
Die Antworten werden mit denen möglicher Tandempartner/innen automatisiert abgeglichen, um auszuschließen, dass Tandems aufgrund konträrer Erwartungen scheitern. Die am besten passenden Tandems (nach Fächern, Region, Interessen und Matching-Fragen) werden mit Hilfe des „Deferred Acceptance Algorithm“ nach Shapley und Roth ermittelt.

Was zeichnet das Matching aus?

Rosmarie Steininger

Rosmarie Steininger

Das erste Matching-Tool habe ich 2012 für die Lehr:werkstatt entwickelt. Damals stiegen die Bewerberzahlen so stark an, dass wir nicht mehr jeden persönlich kennenlernen konnten. Gleichzeitig war es für die Teilnehmenden eine Grundvoraussetzung, dass „die Chemie im Tandem stimmt“. Das konnte man nur mit digitaler Unterstützung schaffen.
Das Besondere an unserem Matching sind drei Dinge: Dass wir fachliche und persönliche Kriterien berücksichtigen, dass die Teilnehmenden entscheiden, was ihnen wichtig ist (und wir nicht irgendwelche Annahmen treffen, was sie wollen sollen) und dass eine fein ausbalancierte Mischung aus Ähnlichkeit und Unterschiedlichkeit resultiert.
Unser Algorithmus errechnet zunächst, welche Tandems aufgrund aller Kriterien wie gut zusammenpassen würden (das Scoring) und dann, was die optimale Zusammensetzung über die gesamte Teilnehmergruppe hinweg ist (die simultane Optimierung). Wir verwenden für die Lehr:werkstatt den nobelpreisgekrönten Deferred Acceptance Algorithm von Shapley und Roth, der sicherstellt, dass eine spieltheoretisch optimale Lösung herauskommt – also, dass jede und jeder das bestmögliche Tandem bekommt.

Rosmarie Steininger, Geschäftsführerin Chemistree und Miterfinderin der Lehr:werkstatt

Wie wir Ihre/n Tandempartner/in finden

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In zwei Matching-Runden:

Die beiden Matching-Runden sind die Momente, an denen unser Matchingtool auf Hochtouren läuft. Der Matching-Algorithmus errechnet zu diesen Zeitpunkten, welche Tandems aufgrund aller Kriterien wie gut zusammenpassen würden (Scoring) und dann, was die optimale Zusammensetzung über die gesamte Teilnehmer/innengruppe hinweg ist (simultane Optimierung). Haben wir den/die richtige Tandempartner/in für Sie gefunden, erhalten Sie den Vorschlag über unser Matchingtool. Falls wir in Runde 1 noch niemanden für Sie finden konnten, haben Sie automatische in Runde 2 eine zweite Chance. Vor und nach den Matching-Runden akquirieren wir fleißig Interessierte, so dass sich der Pool und Ihre Chancen laufend erhöhen.

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Über Wunschtandems

Grundsätzlich empfehlen wir Ihnen an unserem Matching teilzunehmen, da es ein elementarer Bestandteil der Lehr:werkstatt ist. Mit unserem Matching-Algorithmus lässt sich eine Aussage treffen, wie gut ein Tandem auf fachlicher und persönlicher Ebene voraussichtlich harmoniert. Aus diesem Grund bitten wir auch diejenigen, die mit einer bestimmten Person zusammenarbeiten möchten, um eine offizielle Bewerbung über das Matchingtool, damit wir den Score des Tandems bestimmen können. Kontaktieren Sie uns bitte, damit wir diesen Wunsch vormerken und ein händisches Match zwischen Ihnen und Ihrem/r Wusnchtandempartner/in generieren können. Hierfür benötigen wir die vollständigen Namen beider Bewerber/innen, die E-Mail-Adressen, den Namen der Schule sowie den Universitätsstandort.
Sobald das Match zwischen den Wunschtandempartner/innen generiert wurde, erhalten Sie beide eine Benachrichtigung. Wie alle anderen gematchten Paare muss sich auch das Wunschtandem zu einem Kennenlerngespräch treffen. Der Fokus liegt hierbei jedoch ganz klar auf dem Thema Rollenwechsel. Wir stellen hierfür einen Gesprächsleitfaden zur Verfügung, der entsprechende Anregungen gibt.

Lehrkräfte und Studierende haben somit die Möglichkeit, über die beiden Matchingrunden ein Match zu erhalten oder sich bereits vorab als Tandem zu bewerben. In beiden Fällen kontrolliert der Algorithmus die Passung des Tandems.

Wenn wir Ihre/n Tandempartner/in gefunden haben

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Das persönliche Kennenlernen

Nach dem Matching werden Sie per Mail informiert und erhalten den Tandemvorschlag direkt über das Matchingtool. So können Sie Kontakt zu Ihrem Match aufnehmen und über das Profil bereits einen ersten Eindruck gewinnen. Als nächster Schritt steht ein persönliches Kennenlernen an.
Während unser Matching-Algorithmus die Basis schafft, um eine/n passende/n Tandempartner/in für Sie zu finden, gibt Ihnen das persönliche Kennenlernen die Möglichkeit festzustellen, ob Sie sich mit unserem Matchingvorschlag eine ganzjährige Zusammenarbeit vorstellen können. Das eigeninitiierte Treffen wird von der Lehr:werkstatt durch einen Kennenlernleitfaden unterstützt, an dem Sie sich im Gespräch orientieren können.

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Zustimmung oder Veto

Nach dem Kennenlernen liegt es ganz in Ihren Händen, ob Sie zusammenarbeiten wollen. Über das Matchingtool können Sie die Zusammenarbeit bestätigen oder ablehnen. Erst wenn auch Ihr Tandemvorschlag zugestimmt hat, bilden wir das Tandem und heißen Sie herzlich in der Lehr:werkstatt willkommen. Sollten Sie Bedenken haben und der Zusammenarbeit nicht zustimmen, können Sie eine Begründung über das Matchingtool formulieren und nehmen automatisch an der nächsten Matching-Runde bzw. der Nachakquise teil.

Herzlich Willkommen in der Lehr:werkstatt!

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Die Tandembildung

Haben beide Tandempartner/innen der Zusammenarbeit über das Matchingtool zugestimmt, heißt es: Willkommen in der Lehr:werkstatt! Ihr Tandem ist offiziell ins Projekt aufgenommen und die Standortkoordination wird mit Ihnen in Kontakt treten. Neben einem Informationspaket erhalten Sie auch eine Einladung zur Auftaktveranstaltung der Lehr:werkstatt an Ihrem Standort.

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Die Meldung beim Praktikumsamt

Die Standortkoordination übermittelt das Tandem an das zuständige Praktikumsamt. Damit ist die Grundlage gelegt, dass der/die Lehr:werker/in der Schule offiziell zugewiesen und die Schulleitung informiert wird.

Bild: CC BY-SA 3.0

Ansprechpartnerinnen am Standort Erlangen-Nürnberg

Andrea Seitz

Andrea Seitz

Projektleitung Lehr:werkstatt (FAU)

Andrea Seitz war früher selbst Lehr:werkerin und ist bis heute begeistert von den einzigartigen Erfahrungen, die sie in ihrem Lehr:werkstatt-Jahr machen durfte. Seit 2017 leitet sie die Lehr:werkstatt an der FAU im Tandem mit Anna Ginkel.

Kontakt:

Anna Ginkel

Anna Ginkel

Projektleitung Lehr:werkstatt (FAU)

Auch Anna Ginkel nahm während ihres Lehramtsstudiums selbst an der Lehr:werkstatt teil und ist glücklich, die Tandemarbeit nun in der Projektleitung fortführen zu können.

Kontakt:

Ihre Rettung bei technischen Fragen zum Matchingtool

CHEMISTREE GMBH

CHEMISTREE GMBH

Technische Umsetzung des Matchingtools

Die Lehrerinnen- und Lehrerbildung nimmt an der FAU eine wichtige Position ein. Bei einer Gesamtstudierendenzahl von rund 39 000 Studierenden liegt der Anteil der Lehramts-studierenden bei 12 %. Alle fünf Fakultäten der FAU sind an der LehrerInnenbildung beteiligt.

Die FAU ist eine der großen Universitäten und einer der zentralen Lehrkräftebildungsstandorte in Bayern mit den Staatsexamens-studiengängen Lehramt an Grund-, Mittel-, Realschule und Gymnasium sowie den Bachelor- und Masterstudiengängen in der Berufsbildung (Wirtschafts-pädagogik, Berufspädagogik Technik). Dieses Studienangebot verteilt sich auf mehrere Standorte in Erlangen und Nürnberg. Als Volluniversität bietet die FAU eine Vielzahl von Kombinationen sowie ein äußerst breites Fächerspektrum an.

Besonderheiten der Lehr:werkstatt an diesem Standort

Anrechenbarkeit

Studierende können durch erfolgreiche Teilnahme an der Lehr:werkstatt das Orientierungspraktikum und das pädagogisch-didaktische Schulpraktikum ersetzen. Lehrkräften wird die Teilnahme an den Kompetenzworkshops als Fortbildung bescheinigt.

Begleitveranstaltung

Die Begleitveranstaltung für die Studierenden wird im Block abgehalten und findet etwa fünfmal pro Schuljahr statt. Das Konzept: Wissenschafts-Praxis-Seminare mit einem Tandem aus Forscher*in und Praktiker*in.

Moderierte Fallberatung

Einmal im Jahr bieten qualifizierte Lehrkräfte eine Fallberatung an, an der die Lehr:werker*innen in Kleingruppen teilnehmen und an konkreten Herausforderungen arbeiten.

Praktikumsanmeldung

Nach erfolgreichem Matching übermitteln wir die Tandems an die zuständigen Praktikumsämter. Für die Anmeldung brauchen Sie nichts weiter zu unternehmen. Am Schuljahresende stellt die Schulleitung eine Bescheinigung über die absolvierten Praktika aus.

Portfolio

Die Studierenden führen verpflichtend ein e-Portfolio, in dem sie ihre Erfahrungen reflektieren und schulische Praxis mit wissenschaftlicher Theorie verknüpfen.

Mentor*innenqualifizierung

Für Lehr:mentor*innen bieten wir eine eigens auf die Lehr:werkstatt angepasste Fortbildung an, um die Lehrkräfte in ihrer Betreuungsarbeit zu unterstützen.

Information zum nächsten Bewerbungszeitraum