Für unsere Lehrkräfte gibt es viele Gründe, Lehr:mentor/in zu werden:

 

Sie

wie sich Unterricht im Team gestalten lässt und entdecken neue Unterrichtsmöglichkeiten.

Sie

das verankerte Bild der Lehrkraft als Einzelkämpfer/in und lassen sich auf mehr Teamgeist in der Schule ein.

Sie

durch das Mehr an Mensch Ihre Schülerinnen und Schüler individueller.

Sie

sich über Unterricht aus, erhalten und geben Feedback.

Sie

die Klassenzimmertür für die zukünftige Lehrkräftegeneration und geben Ihre Erfahrung weiter.

Sie

neue Impulse aus der universitären Lehrkräftebildung.

Sie

sich in Kompetenzworkshops fort, die als Fortbildungen angerechnet werden.

Sie

für die Verbindung von Wissenschaft und Praxis. Dieses Engagement würdigen wir mit einem Zertifikat und Wertschätzung.

Aber lesen Sie doch am besten selbst:

Aussagen von Lehr:mentor/innen

Zitat einzel

Nicole Marchetti, Lehr:mentorin, Tübingen

Als Lehr:mentorin kann ich angehende Lehrkräfte auf ihrem beruflichen Weg unterstützen und ihnen zeigen, worauf es in der Praxis ankommt. Ich erhalte Unterstützung bei der individuellen Förderung meiner Schüler*innen und kann mich selbst auch durch die zusätzlichen Workshop-Angebote fortbilden.“

Nicole Marchetti
Lehr:mentorin, Tübingen

Zitat einzel

Eva Schneider, Lehr:mentorin, Tübingen

Durch die regelmäßige Arbeit im Tandem war es möglich, mehr Differenzierungsangebote zu machen und öfter offene Arbeitsformen einzusetzen.

Eva Schneider
Lehr:mentorin, Tübingen

Ihr Lehr:werkstattjahr

~|rocket~|font-awesome~|solid
Juli bzw. September

Auftakt

Sie starten gemeinsam mit allen Projektteilnehmenden an einer offiziellen Auftaktveranstaltung in Ihr Lehr:werkstatt-Abenteuer. mehr lesen

~|icon_group~|elegant-themes~|solid
September

Schuljahresbeginn

Das Lehr:werkstatt-Jahr an der Schule beginnt offiziell mit der Lehrer/innenkonferenz. Nutzen Sie die Chance, um Ihre/n Lehr:werker/in mit dem Kollegium bekannt zu machen und das Projekt vorzustellen. mehr lesen

~|icon_book~|elegant-themes~|solid
Schuljahresbeginn bis Mitte Oktober

1. Blockphase

Während der Semesterferien ist Ihr/e Lehr:werker/in  als Vollzeitunterstützung jeden Tag an der Schule und taucht tief in die Schulwelt ein. Mit konkreten Beobachtungsaufträgen hospitiert der/die Studierende und bekommt ein Gefühl für die Klassenkonstellation, individuelle Stärken und die behandelten Inhalte. mehr lesen

~|icon_group~|elegant-themes~|solid
Mitte Oktober bis Ende Januar

1. Studienbegleitende Phase

Sobald das Semester startet, ist der/die Lehr:werker/in zwar regelmäßig, aber nur noch tageweise an der Lehr:werkstatt-Schule. mehr lesen

~|comments-o~|font-awesome~|outline
Februar

Zwischenfeedback

Während die Schüler/innen zum Halbjahr ihr Zwischenzeugnis erhalten, ist es auch in der Lehr:werkstatt an der Zeit für eine Rückmeldung. Das Halbjahresende wird genutzt, um ein erstes Zwischenresümee im Tandem zu ziehen, sich zu reflektieren und gegenseitig Feedback einzuholen. mehr lesen

~|icon_book~|elegant-themes~|solid
Mitte Februar bis Mitte April

2. Blockphase

Nach der Prüfungsphase an der Universität heißt es wieder „ab an die Schule“. Die Wochen in der zweiten Blockphase eignen sich hervorragend, um auch bei anderen Lehrkräften zu hospitieren und Unterrichtsstunden oder ganze Unterrichtseinheiten zu gestalten. mehr lesen

~|icon_group~|elegant-themes~|solid
Mitte April bis Mitte Juli

2. Studienbegleitende Phase

Wie schon im Wintersemester, schließt sich auch im Sommersemester eine studienbegleitende Phase an die intensive Blockzeit an. mehr lesen

~|comments~|font-awesome~|solid
Juni/Juli

Abschlussfeedback

Nachdem nun nur noch wenige Wochen bis zum Schuljahresende verbleiben, ist es Zeit für ein Abschlussgespräch mit dem/der Lehr:werker/in, in der Art eines „großen Feedbacks“. mehr lesen

~|flag-checkered~|font-awesome~|solid
Schuljahresende

Abschluss

Das Lehr:werkstatt-Jahr neigt sich  langsam dem Ende zu und Sie können auf eine unglaubliche Fülle an neuen Erfahrungen, spannenden Einblicken und wichtigen Erkenntnissen zurückblicken. mehr lesen

Wie werden Sie von der Universität begleitet?

Kompetenzworkshops

An den Kompetenzworkshops kommen alle Teilnehmer/innen eines Standortes zusammen, also Lehr:werker/innen und Lehr:mentor/innen. Zusammen mit deiner Tandemlehrkraft tauchst du ein in Themen wie Teamteaching oder Classroom-Management im Team. Damit sind die Kompetenzworkshops der Inbegriff von Verbindung zwischen universitärem und schulischem Know-How. Auch hier können die Standorte eigene Schwerpunkte setzten, weswegen es sich lohnt die Seite deines Standortes zu besuchen.

Mentor/innenqualifizierung

Während die Lehr:werker/innen universitäre Begleitveranstaltungen zur Lehr:werkstatt besuchen, bieten einige Universitäten die Möglichkeit sich als Lehr:mentor/in in eigens dafür gestalteten Fortbildungen weiterzubilden.

Was erwarten wir?

Schulart

Die Lehr:werkstatt wird momentan für Gymnasien, Realschulen und Grundschulen angeboten.  Für eine Teilnahme müssen Sie deswegen Lehrkraft an einer dieser Schularten sein. Da nicht alle Schularten an allen Standorten angeboten werden, informieren Sie sich bitte vor Ihrer Bewerbung über das Angebot der nächstgelegenen teilnehmenden Universität. Sollte ihre Schulart nicht angeboten werden oder Ihre Wunschuniversität noch nicht Teil der Lehr:werkstatt sein, lassen Sie es uns wissen!

Teamteaching

Mit der Lehr:werkstatt möchten wir mehr Mensch pro Schüler/in in die Klassenzimmer und damit mehr Teamgeist an die Schulen bringen. Ein wesentlicher Baustein des Projekts ist deswegen das gemeinsame Teamteaching. Wir freuen uns deswegen, wenn Sie diesem Experiment offen gegenüberstehen. Selbstverständlich bereiten wir Sie durch unsere Angebote auf die Zusammenarbeit im Klassenzimmer vor.

Feedback

Die Chance von zwei Lehrkräften im Klassenzimmer wollen wir nicht nur für die Schüler/innen nutzen, sondern explizit auch für Sie als Lehrkraft. Sie öffnen Ihre Klassenzimmertür für ein gesamtes Schuljahr und ermöglichen einer zukünftigen Lehrkraft eine einzigartige Lernerfahrung. Nutzen Sie diese Chance, um auch sich selbst Feedback zu Ihrem Unterricht einzuholen und gemeinsam Neues auszuprobieren.

Erlaubnis der Schulleitung

Uns ist es wichtig, das die Schulleitung der Teilnahme an der Lehr:werkstatt zustimmt. Deswegen fragen wir bei der Bewerbung einen Registrierungscode ab. Dieser geht den Schulleitungen über ein offizielles Schreiben der Praktikumsämter zu, in dem sie über das Projekt informiert werden. Sollte Ihre Schulleitung kein solches Schreiben erhalten haben oder Sie proaktiv mit dem Wunsch einer Teilnahme auf Ihre Schulleitung zugehen wollen, lassen Sie es uns wissen. Wir lassen Ihnen das offizielle Schreiben gerne zukommen!

Teilnahme an Veranstaltungen

Die Lehr:werkstatt ist mehr als das Tandempraktikum an der Schule. Die Begleitangebote der Universitäten reichern die Zusammenarbeit an und schaffen eine Verbindung von Universität und Schule. Deswegen freut es uns sehr, wenn Sie an möglichst vielen unserer Veranstaltungen teilnehmen werden und Ihre Schulleitung Sie dafür freistellt. Abgesehen von der Auftakt- & Abschlussveranstaltung werden alle Angebote als Fortbildungen anerkannt. Die Veranstaltungen finden gewöhnlich in den Räumlichkeiten der Universität statt.

Ihr Weg zur Teilnahme

Sie sind von unserem Konzept überzeugt und wollen Teil der Lehr:werkstatt werden? Dann schauen Sie doch gleich mal auf der Überblicksseite für die Bewerbung vorbei!

Für Schulleitungen

Offizielles OWA-Schreiben

Über die zuständigen Praktikumsämter geht den Schulleitungen ein offizielles Informationsschreiben über die Lehr:werkstatt zu, verbunden mit der Bitte, dieses interessierten Lehrkräften zur Verfügung zu stellen. Dieses OWA-Schreiben enthält den Registrierungscode, der für eine Bewerbung über unser Matchingtool notwendig ist.

Freistellung für Fortbildungen

Unsere Lehr:mentor/innen sind in einem hohen Maße engagiert. Um Sie in gemeinsamen Kompetenzworkshops mit Ihren Lehr:werker/innen fortzubilden, bitten wir die Schulleitungen Ihren Lehrkräften bei der Freistellung für solche Angebote entgegenzukommen. Die Kompetenzworkshops lassen sich offiziell als Fortbildungen bescheinigen.

Versicherungsschutz

Die Lehr:werker/innen sorgen dafür, dass sie für eventuelle von ihnen im Rahmen der Lehr:werkstatt verursachte Schäden während des Schuljahres über eine Privathaftpflichtversicherung abgesichert sind. Für Unfälle, die ihnen im schulischen Betrieb widerfahren, sind sie über die Praktikumsämter unfallversichert. Sofern die Lehr:werker/innen einen Schulschlüssel erhalten, schließen sie eine Schlüsselversicherung ab, die sie gegen Diebstahl oder Verlust absichert.

Verschwiegenheit

Alle Projektbeteiligten verpflichten sich, über Angelegenheiten der Lehr:werker/innen, Lehr:mentor/innen, Schüler/innen und Schulen, die ihrer Natur nach der Geheimhaltung bedürfen, Verschwiegenheit zu wahren.

Praktikumsbescheinigung

Gegen Vorlage des Logbuchs, dass die gehaltenen Stunden der Lehr:werker/innen vorweist, unterzeichnen die Schulleitungen die Praktikumsbescheingungen.

Bekanntmachung im Kollegium

Gerne kommen wir für eine Vorstellung der Lehr:werkstatt zu Ihnen an die Schule. Sei es in einem Gespräch mit der Schulleitung oder einer Kurzpräsentation für das gesamte Kollegium. Sprechen Sie uns an!

FAQs von Lehrkräften

Ausgeblendet damit alle geschlossen
Wie werde ich Lehr:mentor/in?

Bewerben können Sie sich für das jeweils kommende Lehr:werkstatt-Jahr immer zwischen Ende Januar und Ende April über www.matchingtool.org. Weitere Informationen finden Sie unter www.lehrwerkstatt.org und persönlich über den angegebenen Kontakt.

Was erhalte ich für meine Teilnahme?

Lehrkräfte erhalten ein Zertifikat für die einjährige Teilnahme am Projekt. Die einzelnen Kompetenzworkshops werden außerdem als Fortbildungen bescheinigt.

Wie erhöhe ich meine Chancen, gematcht zu werden?

In der Vergangenheit hat es sich gezeigt, dass es wenig gewinnbringend für beide Tandempartner/innen ist, wenn das Tandemfach beispielsweise nur zwei Stunden an zwei verschiedenen Tagen unterrichtet wird. Prüfen Sie also vorab, mit welchem Ihrer Fächer eine Teilnahme an der Lehr:werkstatt praktikabel ist. Tun Sie sich gegebenenfalls mit einer zweiten Lehrkraft zusammen, um ein Trio zu bilden. Ihre Teilnahmechancen erhöhen sich außerdem durch eine Bewerbung bis zur ersten von zwei Matchingrunden (für das Schuljahr 2020/21: 01. Mai 2020).

Welche Verpflichtungen gehe ich ein?

Sie verpflichten sich zur Teilnahme an der Lehr:werkstatt für die Dauer des Schuljahres. Sie sind auf eine ausreichende Anzahl an Schulstunden bedacht, sodass eine Beteiligung der/s Studierenden gewährleistet ist. Eine Teilnahme an den Kompetenzworkshops ist nicht verpflichtend, aber v.a. für die Stärkung des Teamgeistes im Tandem wünschenswert.

Was passiert, wenn Lehr:werker/in und Lehr:mentor/in eine unterschiedliche Fächerkombination haben?

Es kann vorkommen, dass das gebildete Tandem nur ein Fach gemeinsam hat. In diesen Fällen hat die Erfahrung gezeigt, dass sich im Kollegium fast immer eine weitere Lehrperson findet, die bereit ist, die Rolle eines/r Zweitmentors/in zu übernehmen.

Wieso benötige ich einen Registrierungscode?

Uns ist es wichtig, das die Schulleitung der Teilnahme an der Lehr:werkstatt zustimmt und über Ihre Bewerbung informiert ist. Deswegen fragen wir bei der Bewerbung im Fragebogen einen Registrierungscode ab.

Wie erhalte ich den Registrierungscode?

Dieser geht den Schulleitungen über ein offizielles Schreiben der Praktikumsämter zu, in dem sie über das Projekt informiert werden. Sollte Ihre Schulleitung kein solches Schreiben erhalten haben oder Sie proaktiv mit dem Wunsch einer Teilnahme auf Ihre Schulleitung zugehen wollen, lassen Sie es uns wissen. Wir lassen Ihnen das offizielle Schreiben gerne zukommen!

Sie haben noch Fragen oder möchten sich tiefergehend über die Lehr:werkstatt informieren? Dann schauen Sie unbedingt auch mal in unser Lehr:werkstatt-Wiki rein:

Sie wollen den nächsten Bewerbungszeitraum auf keinen Fall verpassen?