Für unsere Studierenden gibt es viele Gründe, Lehr:werker/in zu werden:

 

Du

deinen Berufswunsch unter Realbedingungen und triffst darauf basierend eine fundierte Berufsentscheidung.

Du

dich selbst als Lehrperson und stellst fest, was für ein Typ Lehrkraft du bist.

Du

deine Eignung zum Lehrberuf in allen Facetten und hinterfragst dich selbst.

Du

realistische Einblicke in das Schulleben und den Alltag einer Lehrkraft, weit über reguläre Praktika hinaus.

Du

kompetentes Feedback ohne Notendruck und gibst auch deiner/m Lehr:mentor/in Rückmeldung.

Du

Erfahrung im Unterrichten und legst so schon einen Grundstein für das Referendariat.

Du

von einer intensiven Betreuung – von Schule und Universität.

Du

mit einem Zertifikat und einem qualifizierten Zeugnis, das Auskunft über deine Fähigkeiten und Fertigkeiten gibt.

Aber lies doch am besten selbst:

Aussagen von Lehr:werker/innen

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Anna Schläger, Lehr:mentorin, Tübingen

Ein guter Lehrer ist, wer Spaß an seinem Beruf hat. Und ob dir dieser Beruf Spaß machen wird, lässt sich in der Lehr:werkstatt gut herausfinden!

Anna Schläger
Lehr:mentorin, Tübingen

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Yannic Enderle, Lehr:werker, Augsburg

Dank der Lehr:werkstatt habe ich viel über das Lehrerdasein, aber auch über mich selbst gelernt. Besonders schön an der Lehr:werkstatt ist, dass man durch die Länge des Projekts nicht nur seine eigene Entwicklung erlebt, sondern auch die der Schüler.

Yannic Enderle
Lehr:werker, Augsburg

Zitat einzel

Lehr:werkerin: Augsburg

Durch die Lehr:werkstatt konnte ich viele praktische Erfahrungen im Alltag einer Lehrkraft sammeln. Über das gesamte Schuljahr hinweg konnte ich die individuelle Entwicklung der Schüler verfolgen und mitgestalten. Obwohl das Projekt für unseren Jahrgang bereits vorbei ist, habe ich noch immer engen Kontakt mit meinen beiden Lehr:mentoren! Im Rückblick bin ich überzeugt, dass die Lehr:werkstatt eine Bereicherung für alle Teilnehmer, sowohl Studenten, als auch Lehrkräfte und Schüler ist!

Lehr:werkerin
Augsburg

Unser Alumni-Team schwärmt heute noch von seiner Lehr:werkstatt-Zeit:

Dominik

 Dominik

Im Großen und Ganzen war die Entscheidung an der Lehrwerkstatt teilzunehmen die beste Entscheidung, die ich für meine Zukunft im Lehramt treffen konnte. Ich habe so viele, überwiegend positive, Eindrücke in diesem einen Jahr mitgenommen, dass es den Rahmen sprengen würde, auch nur ein paar aufzuzählen. Ein Erlebnis wird mich aber auf jeden Fall immer begleiten: Endlich das Gefühl zu haben, von den eigenen Schüler/innen wirklich als Lehrer angesehen zu werden und nicht mehr als „nur ein Praktikant“. Meine Schüler/innen hatten mich als einen ihrer Lehrer anerkannt und überraschenderweise auch sehr respektiert. Ich werde nie vergessen, wie einer meiner Schüler, ein „Problemkind“ (sowohl im Elternhaus als auch in der Schule), zu mir meinte: „Herr Santau, dank Ihnen gehe ich wieder gerne in Mathe“. Dieses Erlebnis hat mich endgültig darin bestärkt, dass ich Lehrer werden will.

Alicia

 Alicia

An diesen Tag erinnere ich mich so gut wie an sonst keinen. Ich kam eines morgens in die Schule und blickte bereits verwundert im Lehrerzimmer umher, da ich meine Mentorin nicht finden konnte. Ein Blick auf den Vertretungsplan erklärte: Sie war krank! Und hatte sich ausnahmsweise einmal nicht bei mir im Vorherein gemeldet. In einem kurzen WhatsApp-Austausch bat sie mich, allein in unsere Tandem-Klasse zu gehen, was ich vorher noch nie gemacht hatte. Der Vertretungslehrer kam keine fünf Minuten später herein und meinte gelassen zu mir: „Ach, das ist deine? Dann machst du das doch sicher super!“, setzte sich entspannt an das Lehrerpult und ließ mich zwei Stunden machen.
Das war das erste Mal für mich, dass ich mich selbst tatsächlich wie eine „vollwertige“ Lehrkraft gefühlt habe. Es war ein Wurf ins kalte Wasser, aber es hätte gleichzeitig auch nicht besser laufen können.

Nicole

 Nicole

Mein bestes Erlebnis in der Lehr:werkstatt ist wohl der letzte Schultag gewesen, so merkwürdig dies auch klingen mag. Da das auch mein letzter Tag in der Klasse war, war es für mich ziemlich emotional, denn die Klasse wächst einem doch wirklich mehr ans Herz, als ich je gedacht hätte. Man hat auch seitens der Schüler/innen und des Lehr:mentors gemerkt, dass das andersrum genauso der Fall ist. Um aber auf den Punkt zu kommen: Das beste Erlebnis war diese Verabschiedung, denn sie hat mich wirklich berührt und bestärkt. Mich haben viele Schüler/innen aus der Klasse zum Abschied umarmt und der/die ein oder andere hat auch „Ich werde Sie vermissen.“ geflüstert. Ein Erlebnis, das mich unter Garantie immer begleiten wird.

Alica

 Alica

Das war wohl das Sommerfest nach Ende der offiziellen Lehr:werkstatt-Zeit. Ich habe viele Schüler/innen gesehen, die ich im zweiten Schulhalbjahr nicht mehr unterrichtet hatte. Sie kamen auf mich zu und haben gefragt, warum ich sie nicht mehr unterrichtet habe und wo ich denn geblieben sei. Mein persönliches Highlight war dann das Gespräch mit dem „Störenfried“ aus einer meiner Klassen. Der kam auch am Sommerfest auf mich zu und hat sich bei mir für das Schuljahr und den Unterricht bedankt. Dieses Gefühl von Anerkennung und Dankbarkeit hatte ich vorher noch nie erlebt. Es hat mir die Bestätigung gegeben, dass ich als Lehrerin in einer Schule richtig aufgehoben bin.

Sina

 Sina

Mein schönstes Erlebnis in der Lehr:werkstatt kann ich kaum wirklich festmachen, denn es gab sehr viele, kleine oder auch größere schöne Momente während dieses unglaublichen Jahres. Besonders schön war es, als ich gemerkt habe, dass die Schülerinnen und Schüler mich nicht nur als Praktikantin gesehen haben. So fühlte ich mich viel angekommener und aufgenommen an der Schule. Einer dieser schönen Momente war auch das Feedback einer Klasse am Ende des Schuljahres. Sie zeigten auf, was wir in diesem ganzen Schuljahr für vielfältige Dinge gemachte haben, von denen ich einige schon wieder vergessen hatte. Außerdem bestärkten sie meine Lehr:mentorin und mich, dass Neues auszuprobieren und Strukturen aufzubrechen, Erfolg haben kann. Während des Schuljahres haben wir immer wieder neue Methoden ausprobiert. Einige haben gut geklappt, andere konnte man noch verbessern. Aber das Schönste war, dass die Schülerinnen und Schüler diese Ideen gesehen haben und gut fanden. Insgesamt bin ich dankbar für dieses Schuljahr, für all die „besten“ Erlebnisse und die Menschen, die ich kennenlernen durfte.

Alex

 Alex

Wenn ich so an meine Zeit als Lehr:werker zurückdenke, dann kann ich gar kein bestes Erlebnis ausmachen, da die gesamte Zeit wahnsinnig schön, lehrreich und zufriedenstellend war. Jedoch kann ich definitiv sagen, dass eine Klasse mit fröhlichen Schülerinnen und Schülern, die Freude an meinem Unterricht haben und etwas daraus mitnehmen, jedes Mal aufs Neue ein wunderbares Erlebnis war. Ebenfalls ist die Anerkennung durch andere Lehrkräfte aus dem Kollegium herzerwärmend und bestärkte mich immer wieder in meiner Entscheidung, Lehrer zu werden.

Was erwartet dich?

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Juli bzw. September

Auftakt

Du startest gemeinsam mit allen Projektteilnehmenden an einer offiziellen Auftaktveranstaltung in dein Lehr:werkstatt-Abenteuer. mehr lesen

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September

Schuljahresbeginn

Das Schuljahr startet mit der Lehrer/innenkonferenz, die gewöhnlich einen Tag vor dem Schulanfang stattfindet. mehr lesen

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Schuljahresbeginn bis Start Wintersemester

1. Blockphase

Während deiner Semesterferien bist du „Vollzeitlehrkraft“ und tauchst tief in die Schulwelt ein. mehr lesen

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Start Wintersemester bis Ende der Vorlesungszeit

1. Studienbegleitende Phase

Sobald das Semester startet, bist du zwar regelmäßig, aber nur noch tageweise an deiner Lehr:werkstatt-Schule. mehr lesen

 

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Februar

Zwischenfeedback

Während die Schüler/innen zum Halbjahr ihr Zwischenzeugnis erhalten, geht es in der Lehr:werkstatt nicht um eine Bewertung deiner Leistung. Ganz im Gegenteil: Dieser Zeitpunkt wird genutzt, um ein erstes Zwischenresümee im Tandem zu ziehen, sich zu reflektieren und gegenseitig Feedback einzuholen. mehr lesen

 

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Beginn der Semesterferien bis Start Sommersemester

2. Blockphase

Nach deinen Prüfungen heißt es wieder „ab an die Schule“. Die Wochen in der zweiten Blockphase eignen sich hervorragend, um auch bei anderen Lehrkräften zu hospitieren und Unterrichtsstunden oder sogar eine ganze Unterrichtseinheit zu gestalten. mehr lesen

 

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Start Sommersemester bis Ende der Vorlesungszeit

2. Studienbegleitende Phase

Wie schon im Wintersemester, schließt sich auch im Sommersemester eine studienbegleitende Phase an die intensive Blockzeit an. mehr lesen

 

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Juni/Juli


Abschlussfeedback

Nachdem nun nur noch wenige Wochen bis zum Schuljahresende verbleiben, ist es Zeit für ein Abschlussgespräch mit deinem/r Lehr:mentor/innen, in der Art eines „großen Feedbacks“. mehr lesen

 

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Schuljahresende

Abschluss

Dein Lehr:werkstatt-Jahr neigt sich langsam dem Ende zu und du kannst auf eine unglaubliche Fülle an neuen Erfahrungen, spannenden Einblicken und wichtigen Erkenntnissen zurückblicken. mehr lesen

 

Wie begleitet dich die Universität?

Begleitveranstaltungen

Die Begleitveranstaltungen sind ein spezielles Angebot für unsere Lehr:werker/innen. Das Format unterscheidet sich dabei von Universität zu Universität. Sicher ist aber, dass du dadurch in deinem Praktikumsjahr unterstützt wirst, und neben praxisnahem Input auch viele Gelegenheiten erhältst, dich mit anderen Lehr:werker/innen auszutauschen. Wenn du neugierig bist, was dich genau an deinem Standort erwartet, kannst du die jeweilige Standortseite besuchen.

Kompetenzworkshops

An den Kompetenzworkshops kommen alle Teilnehmer/innen eines Standortes zusammen, also Lehr:werker/innen und Lehr:mentor/innen. Zusammen mit deiner Tandemlehrkraft tauchst du ein in Themen wie Teamteaching oder Classroom-Management im Team. Damit sind die Kompetenzworkshops der Inbegriff von Verbindung zwischen universitärem und schulischem Know-How. Auch hier können die Standorte eigene Schwerpunkte setzten, weswegen es sich lohnt die Seite deines Standortes zu besuchen.

Welche Voraussetzungen solltest du erfüllen? Was erwarten wir?

Schulart

Die Lehr:werkstatt wird momentan für Gymnasien, Realschulen und Grundschulen angeboten. mehr lesen

 

Semester

Als frühesten Zeitpunkt für den Start deines Tandempraktikums empfehlen wir das dritte Semester (d.h. du kannst dich bereits in deinem zweiten Semester für die Lehr:werkstatt bewerben). Wir möchten sicherstellen, dass du bereits erziehungswissenschaftliche oder didaktische Veranstaltungen an der Universität besucht und auch schon fachliche Inhalte vertieft hast. mehr lesen

 

Immatrikulation

Um an der Lehr:werkstatt teilzunehmen, musst du für ein entsprechendes (Gymnasium, Realschule, Grundschule) Lehramtsstudium an einer der teilnehmenden Universitäten immatrikuliert sein. mehr lesen

 

In der Schule

Dein/e Lehr:mentor/in begleitet dich ein gesamtes Schuljahr und deine Lehr:werkstatt-Schule mehr lesen

In der Universität

Jede der teilnehmenden Universitäten stellt eine Ansprechpartner/in für dich zu Verfügung. Diese organisieren mit großem Engagement den erfolgreichen Ablauf deines Lehr:werkstatt-Jahres. Die angebotenen universitären mehr lesen

Dein Weg zur Teilnahme

Dich hat es gepackt und du willst Teil der Lehr:werkstatt werden? Dann solltest du dich über unser Matchingtool bewerben!

Wie du dich bewirbst

Das Matchingtool

Die wichtigste Grundvoraussetzung für Tandems, die im Schulalltag gut zusammenarbeiten und harmonieren sollen, ist eine gelungene Zusammenstellung der Partner/innen und dass die Chemie zwischen dir und deinem/r Lehr:mentor/in stimmt. Grundsätzliche Erwartungen sollten übereinstimmen oder zumindest klar thematisiert werden. Dann kann in einem Tandem zusammen gedacht, gemeinsam gewagt und Neues gelernt werden. In der Lehr:werkstatt unterstützen wir diesen Prozess des Zusammenfindens und Zusammenwachsens und haben das Matchingtool der Lehr:werkstatt dafür entwickelt. Zusammen mit unserem Partner Chemistree bringen wir die Richtigen zusammen.

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Die Online-Registrierung

 

Zur Bewerbung gelangst du via www.matchingtool.org, wo du den Zugang zur Registrierung auswählen kannst. Du erhältst im Anschluss eine Mail mit einem Bestätigungslink. Sobald du diesen angeklickt haben, kannst du dich im Matchingtool einloggen und den Fragebogen für deine Schulart ausfüllen.

Über den Login kannst du dich bis zum Ende des Bewerbungszeitraums erneut in deinen Fragebogen einloggen und Antworten abändern. Außerdem kannst du dich gerne schon einmal in unserem Matchingtool umsehen. Alle Neuigkeiten, die du auch per Mail erhältst, sind dort unter den News gesammelt und du kannst dein Profil gestalten. Solltest du einen Tandemvorschlag erhalten, kann dieser dich gleich besser kennenlernen.

 

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Der Online-Fragebogen

Du gibst neben deinen Kontaktdaten, deinen Fächern und deinen Wunschorten auch deine Interessen sowie Erwartungen an die Zusammenarbeit im Tandem an. Alle Angaben werden vertraulich behandelt. Dabei brauchst du keine Angst haben bei der Bewerbung „durchzufallen“ oder „schlecht zu sein“. Es gibt hier kein Richtig oder Falsch, sondern es kommt nur darauf an, dass du ehrlich zu dir selbst bist.
Deine Antworten werden mit denen möglicher Tandempartner/innen automatisiert abgeglichen, um auszuschließen, dass Tandems aufgrund konträrer Erwartungen scheitern. Die am besten passenden Tandems (nach Fächern, Region, Interessen und Matching-Fragen) werden mit Hilfe des „Deferred Acceptance Algorithm“ nach Shapley und Roth ermittelt.

 

Was zeichnet das Matching aus?

Rosmarie Steininger

Rosmarie Steininger

Das erste Matching-Tool habe ich 2012 für die Lehr:werkstatt entwickelt. Damals stiegen die Bewerberzahlen so stark an, dass wir nicht mehr jeden persönlich kennenlernen konnten. Gleichzeitig war es für die Teilnehmenden eine Grundvoraussetzung, dass „die Chemie im Tandem stimmt“. Das konnte man nur mit digitaler Unterstützung schaffen.
Das Besondere an unserem Matching sind drei Dinge: dass wir fachliche und persönliche Kriterien berücksichtigen, dass die Teilnehmenden entscheiden, was ihnen wichtig ist (und wir nicht irgendwelche Annahmen treffen, was sie wollen sollen) und dass eine fein ausbalancierte Mischung aus Ähnlichkeit und Unterschiedlichkeit resultiert.
Unser Algorithmus errechnet zunächst, welche Tandems aufgrund aller Kriterien wie gut zusammenpassen würden (das Scoring) und dann, was die optimale Zusammensetzung über die gesamte Teilnehmergruppe hinweg ist (die simultane Optimierung). Wir verwenden für die Lehr:werkstatt den nobelpreisgekrönten Deferred Acceptance Algorithm von Shapley und Roth, der sicherstellt, dass eine spieltheoretisch optimale Lösung herauskommt – also, dass jede und jeder das bestmögliche Tandem bekommt.

Rosmarie Steininger, Geschäftsführerin Chemistree und Miterfinderin der Lehr:werkstatt

Wie wir deine/n Tandempartner/in finden

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In zwei automatisierten Matching-Runden:

Die beiden Matching-Runden sind die Momente, an denen unser Matchingtool auf Hochtouren läuft. Der Matching-Algorithmus errechnet zu diesen Zeitpunkten, welche Tandems aufgrund aller Kriterien wie gut zusammenpassen würden (Scoring) und dann, was die optimale Zusammensetzung über die gesamte Teilnehmer/innengruppe hinweg ist (simultane Optimierung). Haben wir den/die richtige Tandempartner/in für dich gefunden, erhältst du den Vorschlag über unser Matchingtool. Falls wir in Runde 1 (04. Mai 2020) noch niemanden für dich finden konnten, hast du automatische in Runde 2 (25. Mai 2020) eine zweite Chance. Vor und nach den Matching-Runden akquirieren wir fleißig Lehrkräfte, so dass sich der Pool und deine Chancen laufend erhöhen.

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Über Wunschtandems

Grundsätzlich empfehlen wir dir an unserem Matching teilzunehmen, da es ein elementarer Bestandteil der Lehr:werkstatt ist. Mit unserem Matching-Algorithmus lässt sich eine Aussage treffen, wie gut ein Tandem auf fachlicher und persönlicher Ebene voraussichtlich harmoniert. Aus diesem Grund bitten wir auch diejenigen, die mit einer bestimmten Person zusammenarbeiten möchten, um eine offizielle Bewerbung über das Matchingtool damit wir euren Score bestimmen können. Die für dich zuständige Standortkoordination merkt diesen Wunsch vor und generiert ein händisches Match zwischen dir und deinem/r Wusnchtandempartner/in. Hierfür benötigen wir den vollständigen Namen der Lehrkraft und dir, die E-Mail-Adressen, den Namen der Schule sowie deinen Universitätsstandort.
Sobald das Match zwischen deiner/m Wunschtandempartner/in und dir generiert wurde, erhalten ihr beide eine Benachrichtigung. Wie alle anderen gematchten Paare, muss sich auch das Wunschtandem zu einem Kennenlerngespräch treffen. Der Fokus liegt hierbei jedoch ganz klar auf dem Thema Rollenwechsel. Wir stellen hierfür einen Gesprächsleitfaden zur Verfügung, der entsprechende Anregungen gibt.

Lehrkräfte und Studierende haben somit die Möglichkeit, über die beiden Matchingrunden ein Match zu erhalten oder sich bereits vorab als Tandem zu bewerben. In beiden Fällen kontrolliert der Algorithmus die Passung des Tandems.

Wenn wir deine/n Tandempartner/in gefunden haben

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Das persönliche Kennenlernen

Nach dem Matching wirst du per Mail informiert und erhältst deinen Tandemvorschlag direkt über das Matchingtool. So kannst du Kontakt zu deinem Match aufnehmen und über das Profil bereits einen ersten Eindruck gewinnen. Als nächster Schritt steht ein persönliches Kennenlernen an.
Während unser Matching-Algorithmus die Basis schafft, um eine/n passende/n Tandempartner/in für dich zu finden, gibt dir das persönliche Kennenlernen die Möglichkeit festzustellen, ob du dir mit unserem Matchingvorschlag eine ganzjährige Zusammenarbeit vorstellen kannst. Das eigeninitiierte Treffen wird von der Lehr:werkstatt durch einen Kennenlernleitfaden unterstützt, an dem ihr euch im Gespräch orientieren könnt.

 

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Die Zustimmung oder das Veto

Nach dem Kennenlernen liegt es ganz in euren Händen, ob ihr als Tandem zusammenarbeite wollt. Über das Matchingtool kannst du die Zusammenarbeit bestätigen oder ablehnen. Erst wenn auch deine Lehrkraft zugestimmt hat, bilden wir das Tandem und heißen euch herzlich in der Lehr:werkstatt willkommen. Solltest du Bedenken haben und der Zusammenarbeit nicht zustimmen, kannst du eine Begründung über das Matchingtool formulieren und nimmst automatisch an der nächsten Matching-Runde bzw. der Nachakquise teil.

Herzlich Willkommen in der Lehr:werkstatt!

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Die Tandembildung

Haben beide Tandempartner/innen der Zusammenarbeit über das Matchingtool zugestimmt, heißt es: Willkommen in der Lehr:werkstatt! Dein Tandem ist offiziell ins Projekt aufgenommen und deine Standortkoordination wird mit dir Kontakt aufnehmen. Neben einem Informationspaket erhältst du auch eine Einladung zur Auftaktveranstaltung der Lehr:werkstatt an deinem Standort.

 

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Die Meldung beim Praktikumsamt

Deine Standortkoordination übermittelt dein Tandem an das zuständige Praktikumsamt. Damit ist die Grundlage gelegt, dass du deiner Lehr:werkstatt-Schule zugewiesen wirst und dein Praktikum anrechnen kannst.

Deine Lehr:werkstatt-Standorte

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Deine Uni ist nicht dabei?

FAQs von Studierenden

Ausgeblendet damit alle geschlossen
Was passiert, wenn mein/e Lehr:mentor/in eine andere Fächerkombination hat als ich?

Es kann vorkommen, dass das gebildete Tandem nur ein Fach gemeinsam hat. In diesen Fällen findet sich im Kollegium fast immer eine weitere Lehrperson, die die Rolle einer Zweitmentor/in übernimmt.

Welche Verpflichtungen gehe ich ein?

Du verpflichtest dich zur Teilnahme an der Lehr:werkstatt für die Dauer des Schuljahres und einem Praktikumsstundenumfang von mindestens 225 Schulstunden. Außerdem hast du im Vorfeld geprüft, ob sich die Lehr:werkstatt mit dem Studienpensum der beiden Semester gut vereinbaren lässt. Obligatorisch ist die Teilnahme an den Kompetenzworkshops und Begleitveranstaltungen, sowie das Führen eines Logbuchs.

Wie erhöhe ich meine Chancen, gematcht zu werden?

Je mobiler du bist, umso besser sind die Matchingmöglichkeiten. Viele Schulen, die weiter vom Uni-Standort entfernt sind, zeigen eine hohe Bereitschaft, sich auf die Bedürfnisse der Lehr:werker/innen einzurichten. Die meisten Schulen in angrenzenden Landkreisen sind auch gut mit den öffentlichen Verkehrsmitteln und damit mit dem Semesterticket erreichbar. Deine Teilnahmechancen erhöhen sich außerdem durch eine Bewerbung bis zur ersten von zwei Matchingrunden (für das Schuljahr 2020/21: 01. Mai 2020).

Wie werde ich Lehr:werker/in?

Bewerben kannst du dich für das jeweils kommende Lehr:werkstatt-Jahr immer zwischen Ende Januar und Ende Mai über www.matchingtool.org. Weitere Informationen findest du unter www.lehrwerkstatt.org und den Homepages der teilnehmenden Universitäten.

Kann ich Lehr:werker/in an meiner ehemaligen Schule werden?

Um für die Studierenden den Rollenwechsel von der SchülerInnenrolle zur Rolle der Lehrperson möglichst reibungslos zu gestalten, werden im Matchingtool keine Tandems mit Lehrkräften der ehemaligen Schule der Studierenden gebildet. Solltest du nichtsdestotrotz ein Wunschtandem mit einer Lehrkraft deiner ehemaligen Schule bilden wollen, solltest du ein Beratungsgespräch mit deiner jeweiligen Standortkoordination führen. Für das Kennenlerngespräch erhältst du einen speziell auf diese Situation angepassten Leitfaden.

Ist die Lehr:werkstatt zeitlich mit einem Vollzeitstudium vereinbar?

Die Lehr:werkstatt ist darauf ausgelegt, sich gut mit einem Vollzeitstudium vereinbaren zu lassen. Die Richtdauer während des gesamten Lehr:werkstatt-Jahres beträgt 225 – 260 Stunden. Diese könnten sich folgendermaßen auf die einzelnen Bausteine der Lehr:werkstatt verteilen:

  • Erste Blockphase: 3-4 Wochen, bei 4 – 5 Stunden täglich: 60 – 100 Stunden
  • Studienbegleitende Phase WiSe: 10 Wochen, 4 – 5 Stunden je Woche: 40 – 50 Stunden
  • Zweite Blockphase: 3-4 Wochen, bei 4 – 5 Stunden täglich: 60 – 100 Stunden
  • Studienbegleitende Phase SoSe: 6 Wochen, 4 – 5 Stunden je Woche: 24 – 30 Stunden

Die Ausgestaltung in jedem Tandem erfolgt individuell – dein/e Lehr:mentor/in und du stimmt euch über die zeitliche Verteilung der Stunden ab und gestalten diese so, dass es für euer Tandem optimal ist.

Kann ich trotz bereits absolvierter Pflichtpraktika teilnehmen?


Auch wenn du die Praktika, die dir durch die Lehr:werkstatt anerkannt werden, bereits absolviert hast, steht dies der Teilnahme an der Lehr:werkstatt nicht im Wege. Ganz im Gegenteil: Die dort gesammelte Schulerfahrung kann gewinnbringend in das Lehr:werkstatt-Jahr miteinfließen; das Engagement in der Lehr:werkstatt stellt eine zusätzliche Qualifikation dar.

Wie erfolgt die Anrechnung der Lehr:werkstatt als Praktikum?

Alle bestätigten Tandems werden von den zuständigen Praktikumsämtern offiziell zugeteilt. Die Praktikumsämter gewährleisten, dass die Lehr:werkstatt nach Ableistung des Schuljahres als Ersatz für die entsprechenden Praktika anerkannt werden kann. Ausgestellt werden die entsprechenden Bescheinigungen von der Schulleitung der jeweiligen Lehr:werkstatt-Schule.

Ich kenne bereits eine Lehrkraft, die mein/e Tandempartner/in in der Lehr:werkstatt werden will. Können wir uns gemeinsam bewerben?

Grundsätzlich empfehlen wir dir an unserem Matching teilzunehmen, da es ein elementarer Bestandteil der Lehr:werkstatt ist. Mit unserem Matching-Algorithmus lässt sich eine Aussage treffen, wie gut ein Tandem auf fachlicher und persönlicher Ebene voraussichtlich harmoniert. Aus diesem Grund bitten wir auch diejenigen, die mit einer bestimmten Person zusammenarbeiten möchten, um eine offizielle Bewerbung über das Matchingtool damit wir euren Score bestimmen können. Die für dich zuständige Standortkoordination merkt diesen Wunsch vor und generiert ein händisches Match zwischen dir und deinem/r Wusnchtandempartner/in. Hierfür benötigen wir den vollständigen Namen der Lehrkraft und dir, die E-Mail-Adressen, den Namen der Schule sowie deinen Universitätsstandort.

Sobald das Match zwischen deiner/m Wunschtandempartner/in und dir generiert wurde, erhalten ihr beide eine Benachrichtigung. Wie alle anderen gematchten Paare, muss sich auch das Wunschtandem zu einem Kennenlerngespräch treffen. Der Fokus liegt hierbei jedoch ganz klar auf dem Thema Rollenwechsel. Wir stellen hierfür einen Gesprächsleitfaden zur Verfügung, der entsprechende Anregungen gibt.

Wann ist der beste Zeitpunkt, um an der Lehr:werkstatt teilzunehmen?

Das ist ganz unterschiedlich. Du solltest mindestens im dritten Fachsemester sein und bestmöglich bereits erziehungswissenschaftliche oder didaktische Veranstaltungen aus deinem Lehramtsstudium absolviert haben. Außerdem sollte die intensive Zeit in der Lehr:werkstatt sich in deine Studienplanung einfügen, in dem du entsprechend weniger ECTS in den Lehr:werkstatt-Semestern absolviertst. Einige Studierende absolvieren die Lehr:werkstatt erst zum Ende ihres Studiums, um so noch mehr fachliches Wissen sammeln zu können. Andere vereinen die Zeit der Examensvorbereitung mit der intensiven Praktikumserfahrung oder verlängern die Wartezeit bis zum Referendariat, um ganz ohne Notendruck im Teamteaching zu unterrichten. Sprich mit ehemaligen Teilnehmer/innen!

Erhalte ich Leistungspunkte (ECTS) für die Teilnahme?

Das ist von Universität zu Universität unterschiedlich. Informiere dich bitte auf den jeweiligen Standortseiten darüber.

Du willst den nächsten Bewerbungszeitraum auf keinen Fall verpassen?